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Es dauert nicht mehr lange, dann hat das Warten ein Ende: Die Europameisterschaft 2016 findet vom 10. Juni bis 10 Juli 2016 in Frankreich statt. Für Frankreich ist es keine Neuheit, Gastgeber für eine Fußball-Europameisterschaft zu sein, denn bereits 1984 und 1998 richtete Frankreich Europameisterschaften aus. Neu ist, dass nicht wie bisher 16, sondern 24 Nationen teilnehmen. Das hat zur Freude vieler Fußballfans zur Folge, dass nicht 31, sondern 51 Spiele ausgetragen werden. Nahezu jedes Spiel können Sie im TV verfolgen, nur wenige Spiele in der Gruppenphase werden parallel übertragen. Bei diesen Spielen wird immer das wichtigste Spiel übertragen, dabei werden Sie mit herausragenden Ereignissen wie Toren, Eckbällen oder Fouls während des parallel stattfindenden Spiels immer versorgt. Auf die Ausrichtung der EM 2016 in Frankreich haben sich zehn Stadien vorbereitet. Deutschland hat sich zur Teilnahme an der Europameisterschaft qualifiziert, zu wünschen ist, dass Jogis Jungs die Siegerschale nach Deutschland holen. Bundestrainer Jogi Löw hatte sich eine vorzeitige Qualifikation gewünscht, was allerdings nicht geklappt hat. Trotzdem muss sich die deutsche Nationalmannschaft nicht verstecken, denn die Qualifikation lief weitgehend glatt ab.

Die Teilnehmer an der Europameisterschaft

Während einige Mannschaften die direkte Qualifikation für die Europameisterschaft 2016 geschafft haben, konnten sich weitere Mannschaften über die Play-offs qualifizieren. Frankreich musste sich nicht mit Spielen qualifizieren, denn als Gastgeber hat sich das Land automatisch qualifiziert. Die Qualifikation haben

  • Frankreich
  • Rumänien
  • Albanien
  • Schweiz
  • England
  • Russland
  • Wales
  • Slowakei
  • Deutschland
  • Ukraine
  • Polen
  • Nordirland
  • Spanien
  • Tschechien
  • Türkei
  • Kroatien
  • Belgien
  • Italien
  • Irland
  • Schweden
  • Portugal
  • Österreich
  • Island
  • Ungarn

geschafft. Einige Länder sind echte Neulinge und haben überhaupt noch keine Erfahrung bei einer Europameisterschaft gesammelt. Ein solcher Neuling ist Island, die Bewohner der Insel aus Feuer und Eis sind echte Underdogs, wenn es um Fußball geht. Im Gegensatz dazu schaffte Griechenland, der Europameister von 2004, für dieses Jahr keine Qualifikation. Bevor es für die teilnehmenden Mannschaften um alles geht, läuft die Gruppenphase. Gespielt wird in sechs Gruppen mit jeweils vier Mannschaften. Die Gruppen wurden am 12. Dezember letzten Jahres ausgelost. Eröffnet wird die Europameisterschaft am 10. Juli um 21:00 Uhr im Stadion St. Denis, dort treten Gastgeber Frankreich und Rumänien gegeneinander an. Die beiden Nationen spielen in der Gruppe A.

Wer kommt ins Finale?

Vom 10. bis 22. Juli wird in der Gruppenphase gekickt, dabei entscheidet sich bereits, wer ins Achtelfinale einzieht. Am Achtelfinale nehmen die Ersten und Zweiten jeder Gruppe, aber auch die vier besten Gruppendritten teil. Die Paarungen im Achtelfinale ergeben sich in der Gruppenphase. Die vier besten Gruppendritten müssen im Achtelfinale gegen die Ersten der Gruppen A, B, C und D antreten. Um die besten Gruppendritten zu ermitteln, werden die erzielte Punktzahl, die Tordifferenz, die Anzahl an Toren, die Zahl der Gelben und Roten Karten sowie der UEFA-Koeffizient herangezogen. Das Achtelfinale ist für viele Teilnehmer, beispielsweise für Island oder die Ukraine, bereits ein wichtiges Ziel. Wer das Achtelfinale schafft, kommt ins Viertelfinale, das ist ein weiterer wichtiger Meilenstein. Wer das Halbfinale erreicht, kann sich freuen, doch wird es bei der Europameisterschaft kein sogenanntes Kleines Finale geben. Im Finale geht es nur um Europameister und Vize-Europameister. Der Dritte der Europameisterschaft wird nicht ermittelt.

Der Spielplan für die Europameisterschaft 2016

Möchten Sie kein Spiel verpassen, sollten Sie sich rechtzeitig den Spielplan besorgen, er ist im Internet verfügbar. Den Spielplan können Sie ausdrucken oder herunterladen. Die Gruppenphase dauert vom 10. Juli bis zum 22. Juli, danach haben die Mannschaften ein paar Tage Zeit, um sich zu erholen, aber auch, um sich auf das Halbfinale vorzubereiten. Das Achtelfinale findet vom 25. bis 27. Juli statt, an den ersten beiden Tagen werden jeweils gleich drei Spiele ausgetragen, um 15:00 Uhr, 18:00 Uhr und 21:00 Uhr. Die Mannschaften, die sich für das Viertelfinale qualifizieren können, haben dann wieder ein paar Tage Zeit, um sich vorzubereiten. Vom 30. Juli bis zum 03. Juli finden die Spiele des Viertelfinales statt, an jedem Tag wird ein Spiel ausgetragen. Nach ein paar Tagen der Erholung ziehen die Sieger des Viertelfinales ins Halbfinale ein, das am 06. und 07. Juli ausgetragen wird. Den Halbfinal-Siegern bleibt genügend Zeit, um sich auf das Finale vorzubereiten, das am 10. Juli um 21:00 Uhr im Stade de France in St. Denis stattfindet, genau wie das Eröffnungsspiel.

Die Spielstätten der Europameisterschaft 2016

Die Europameisterschaft wird in zehn Stadien ausgetragen:

  • Stade de France im Pariser Stadtteil St. Denis, Kapazität 81.338 Zuschauer, Austragungsort für Auftakt- und Finalspiel, drei Gruppenspiele, ein Achtelfinale, ein Viertelfinale
  • Stade Velodrome in Marseille, Kapazität 67.000 Zuschauer, drei Gruppenspiele, ein Viertelfinale, ein Halbfinale
  • Grande Stade de Lyon in Lyon, Kapazität 58.000 Zuschauer, vier Gruppenspiele, ein Achtelfinale, ein Halbfinale
  • Parc de Princes, Paris, Kapazität 45.000 Zuschauer, vier Gruppenspiele und ein Achtelfinale
  • Stade Pierre-Mauroy, Lille, Kapazität 50.000 Zuschauer, vier Gruppenspiele, ein Achtelfinale, ein Viertelfinale
  • Stade Bollaert-Delelis, Lens, Kapazität 35.000 Zuschauer, drei Gruppenspiele und ein Achtelfinale
  • Grand Stade de Bordeaux, Bordeaux, Kapazität 43.000 Zuschauer, vier Gruppenspiele und ein Viertelfinale
  • Stade Geoffroy-Guichard, Saint-Etienne, Kapazität 41.500 Zuschauer, drei Gruppenspiele und ein Achtelfinale
  • Stadium Municipal, Toulouse, Kapazität 33.000 Zuschauer, drei Gruppenspiele und ein Achtelfinale
  • Stade de Nice, Nizza, Kapazität 35.000 Zuschauer, drei Gruppenspiele und ein Achtelfinale

Bis auf das Stade de France, das bereits seit 1998 besteht und schon damals Austragungsstätte der Europameisterschaft war, wurden alle Stadien erst neu errichtet, eigens für die Europameisterschaft. Die Spieler und die Zuschauer können sich also auf brandneue Spielstätten freuen.

Deutschland in der Gruppenphase

Deutschland hat gute Karten und gilt als einer der Favoriten für den Sieg der Europameisterschaft. Schließlich wurde Deutschland 2014 in Brasilien Weltmeister, da stehen die Chancen auf den Titel nicht schlecht. Zumindest haben Joachim Löw und seine Jungs Glück in der Gruppenphase, denn sie treten gegen Polen, die Ukraine und Nordirland an. Alle diese Gegner sind noch echte Underdogs, wenn es um Fußball geht, doch haben sie die Qualifikation geschafft. Der einzige Gegner, der Schwierigkeiten bereiten könnte, ist Polen. Bei den Qualifikationsspielen hat Deutschland einmal gegen Polen verloren; mit Robert Lewandowski haben die Polen auch einen sehr torgefährlichen Spieler. Deutschland wird als Favorit in der Gruppenphase gehandelt – es kommt dann darauf an, auf welche Gegner Deutschland in den Finalspielen trifft.

Die Übertragung der Europameisterschaft im Fernsehen

Die Qualifikationsspiele für die Europameisterschaft 2016 wurden auf dem Privatsender RTL übertragen, doch werden die Spiele der Endrunde vorwiegend auf den öffentlich-rechtlichen Kanälen ARD und ZDF ausgestrahlt. ProSiebenSat.1 hat sich mit SportA, der Sportrecht-Agentur von ARD und ZDF, darauf geeinigt, eine Sublizenzierung für sechs Spiele zu erhalten. Auf diesem Sender werden Parallelspiele in der Gruppenphase ausgetragen. Ein genauer Plan, wo welche Spiele stattfinden, steht noch nicht fest.

Das Maskottchen der EM

Bereits am 18. November 2014 wurde im Rahmen des Testspiels Frankreich gegen Schweden im Stade Velodrome das offizielle Maskottchen der EM vorgestellt. Für das Maskottchen sollten Namen ausgewählt werden, zur Auswahl standen Super Victor, Goalix und Driblou. Die meisten Stimmen erhielt der Name super Victor.

Musik zur Europameisterschaft

Zur Fußball-Europameisterschaft gehört die richtige Musik. Der französische DJ und Produzent David Guetta wird den Song vortragen, der Titel ist This One’s For You. David Guetta wird von einem Chor von Millionen Fans unterstützt. Über eine App sollen die Stimmen eingespielt werden. David Guetta steuert den kompletten Soundtrack bei, auch die Einlaufmelodie und die Torhymne gehören dazu. Der Titel We Are the Champions von Queen dient als Grundlage für den EM-Song.

Der Spielball für die Europameisterschaft

Spielball für die Europameisterschaft ist der Beau Jeu, übersetzt bedeutet dieser Name schönes Spiel. Der Ball wird von Adidas hergestellt. Er wurde am 12. November 2015 erstmals auf der Instagram-Seite des französischen Nationalspielers Zinedine Zidane vorgestellt. Adidas präsentierte den Ball am 13. November 2015 offiziell in Paris vor dem Länderspiel Deutschland gegen Frankreich. Nach Auskunft von Adidas nahm die Entwicklung des Balls 18 Monate in Anspruch. An der Entwicklung des Balls war Gareth Bale, ein Spieler von Real Madrid, beteiligt. Der Ball enthält die besten Elemente des Spielballs der Weltmeisterschaft 2014, des Brazuca. Gegenüber dem Brazuca wurde der Ball bezüglich Griffigkeit und Flugeigenschaften verbessert. Bereits im November letzten Jahres erhielten alle Teilnehmer an der Europameisterschaft den Ball, um sich daran zu gewöhnen und sich auf die Europameisterschaft vorzubereiten. Der Ball ist überwiegend weiß, er weist die französischen Nationalfarben Blau, Weiß und Rot auf und hat einen silberfarbenen Aufdruck des EM-Pokals. Mit Farbüberschneidungen werden die Buchstaben EURO und die Zahl 2016 dargestellt.

Wetten auf die EM 2016

Möchten Sie die Spannung auf die Spiele der EM 2016 noch steigern, können Sie Wetten platzieren. Schon jetzt werden bei vielen Online-Buchmachern Langzeitwetten angeboten, dabei können Sie auf

  • Gruppenspiele
  • Sieger der Gruppenphase
  • Teilnehmer des Finales
  • Gesamtsieger

wetten. Das Angebot an Wetten wird bis zur Europameisterschaft immer größer, denn kein Wettanbieter will sich dieses lukrative Geschäft entgehen lassen. Während der EM können Sie Vorauswetten abschließen, dabei können Sie nicht nur auf den Sieger eines Spiels wetten, sondern auch Sonderwetten platzieren, beispielsweise die Handicap-Wette, Asian Handicap, Über-/Unter-Wette und Wette auf die Zahl der Tore. Besonderer Beliebtheit erfreuen sich die Livewetten, die Sie während des Spiels platzieren können. Auch hier finden Sie die regulären Wetten auf den Sieger, aber auch verschiedene Sonderwetten wie Über-/Unter-Wette, Handicap-Wette und Wette auf die Zahl der Tore. Viele Spezialwetten werden angeboten, so können Sie auf den Torschützenkönig wetten. Ganz vorn rangiert bei den Wettanbietern übrigens der deutsche Nationalspieler Thomas Müller, der auch bei Bayern München sehr torgefährlich ist. Damit Sie möglichst viel für Ihren Wetteinsatz bekommen, sollten Sie den Quotenvergleich vornehmen, der im Internet kostenlos zur Verfügung steht.